Die Prüfungen werden von den erfahrenen Türkischlehrkräften der Kulturzentren entwickelt. Sie orientieren sich dabei streng an den Kompetenzbeschreibungen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). Bevor die Tests in den Kursen eingesetzt werden, durchlaufen sie eine sorgfältige Prüfung und Freigabe durch die Experten des Zentrums für Messung, Bewertung und Akkreditierung.
Die vier Kernkompetenzen im Fokus
Sowohl die Zwischenprüfungen als auch die abschließenden Zertifikatsprüfungen testen die Türkischkenntnisse ganzheitlich. Dabei werden alle vier Sprachfertigkeiten zu gleichen Teilen geprüft:
- Leseverstehen (Okuma)
- Hörverstehen (Dinleme)
- Schriftlicher Ausdruck (Yazma)
- Mündlicher Ausdruck (Konuşma)
Zwischenprüfungen vs. Zertifikatsprüfungen
Die Prüfungen während eines Kurses erfüllen unterschiedliche Zwecke:
1. Zwischenprüfungen (Lernkontrolle)
Mitten im Semester werden Zwischenprüfungen durchgeführt. Diese dienen ausschließlich dazu, den Lernprozess zu überwachen und zu evaluieren. Da es sich hierbei um eine reine Leistungskontrolle während des Kurses handelt, wird nach diesen Tests kein offizielles Zertifikat ausgestellt.
2. Kursabschlussprüfungen (Zertifikatsprüfungen)
Am Ende eines jeden Sprachniveaus findet die reguläre Kursabschlussprüfung (Zertifikatsprüfung) statt. Teilnehmer, die diese Prüfung erfolgreich bestehen, erhalten ein offizielles Türkisch-Sprachzertifikat, das ihr exaktes Sprachniveau nachweist.
Die Zertifikate werden für folgende Niveaustufen ausgestellt:
- A1 und A2 (Elementare Sprachverwendung)
- B1 und B2 (Selbstständige Sprachverwendung)
- C1 und C2 (Kompetente Sprachverwendung)